Ausbildung zum Young-Warriors-Kinder- und Jugendtrainer vom 07.-09.03.25

Am Freitagabend trafen sich in Karlsruhe rund 50 Teilnehmer, um bei Timm Blaschke und Marcus Ruddies die Ausbildung zum Young-Warriors-Kinder- und Jugendtrainer zu absolvieren. Die Gruppe war bunt gemischt: Angefangen bei Jiu-Jitsu und Karate über Boxen und Wing Chun bis hin zu Arnis und Krav Maga waren sehr viele Kampfkunststile vertreten. Die Theorieeinheit begann mit einer Einführung in das Young-Warriors-Programm, das darauf abzielt, Kindern und Jugendlichen eine breite Grundlage verschiedener Selbstverteidigungs- und Kampfkunsttechniken zu vermitteln. Weitere Schwerpunkte an diesem Abend waren unter anderem die Aufgaben und die Rolle des Trainers, die Trainingslehre sowie Methodik und Didaktik. Nach dem Unterricht absolvierten die Teilnehmer die Theorieprüfung.

Der Samstag begann mit einer weiteren kleinen Theorierunde, wobei der Fokus auf dem Aufbau eines altersgerechten Trainings lag: von der Auswahl der Übungen über die Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung bis hin zur motivierenden Gestaltung der Trainingseinheiten. Im Anschluss folgten Aufwärmübungen und Spieleideen, speziell zugeschnitten auf das Training mit Kindern und Jugendlichen. Über den Tag hinweg wurden Übungen und Techniken vermittelt, die inhaltlich aufeinander aufbauen und auf die Gürtelprüfungen vorbereiten sollen, ganz nach den Prinzipen „vom Leichten zum Schweren“, „vom Bekannten zum Unbekannten“, „vom Einfachen zum Komplexen“. Zum Beispiel werden manche Techniken erst aus der Bodenlage, dann im Sitzen und zuletzt aus dem Stand durchgeführt. Dies hilft den Kindern, ihre Techniken Schritt für Schritt zu erweitern und mehr Sicherheit zu gewinnen. Besonders viel Spaß machte uns der Wechsel zwischen „Spinne“ und „Krake“, bei dem aus der Bodenlage heraus Fußtritte ausgeführt wurden. Der Tag endete nach acht spannenden und anstrengenden Stunden.

Der Sonntag hielt wie am Vortag eine Fülle an Techniken und Übungen bereit, diesmal für die höheren Kindergradierungen bis hin zum Orangegurt. Nach einem abschließenden Parkour mit vielen spannenden Elementen endete der interessante und inspirierende Ausbildungslehrgang. Wir werden das Spiel „magische Eisnudel“ nicht mehr vergessen, genauso wenig wie die Energie und Motivation, die die beiden Ausbildungsleiter Timm Blaschke und Marcus Ruddies ausstrahlten.