Jiu-Jitsu- und Karate-Schule Penzberg e.V.

 
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„Budo und Lehren“

Ein Wochenendlehrgang zur Unterrichtspraxis und Selbsterfahrung
12.-14. April 2013

Dieses Wochenende war freigehalten für einen mal etwas anderen Budolehrgang.
Außerhalb des vertrauten Dojo trafen wir uns diesmal in den Räumlichkeiten des CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) in Magnetsried. Das WIR, sind Budolehrer und Übungsleiter von 4 Dojo´s aus dem bayrischen Oberland plus der Son Su Dan Kampfkunstschule Martin Mittermeier aus Buxheim.
Die „Penzberger“ traten zu diesem Seminar in Komplettbesetzung an. Sogar Verletzte mit Krücken trainierten und lernten fleißig.

Die Vorstellungen und Erwartungen an dieses Wochenende gingen jedoch weit auseinander. Da über den Ablauf und die genauen Inhalte der einzelnen Teile nur unser Referententeam Rudi und Josef bescheid wussten, war es für viele doch ein kleiner Sprung ins kalte Wasser. Ein Motto des Seminars war denn auch für viele: „sich einlassen auf Neues“. Die eine oder andere Empfehlung hat wohl die Entscheidungsfindung positiv beeinflusst.

Die meisten von uns starteten bereits Freitag nach dem Kindertraining nach Magnetsried. In der Unterkunft angekommen, konnten wir erst einmal die Zimmer beziehen. Das Haus, ähnlich einer Jugendherberge, hatte alles was wir brauchten. Gemütliche Zimmer, einen Speiseraum für uns, eine kleine Turnhalle, Seminarraum und ´ne alte Tischtennisplatte für die ganz sportlichen…

Sportlich ging es dann auch rein in den ersten Abend. Nach einer Vorstellungsrunde startete die erste Einheit mit „leichtem Anschwitzen“, steigerte sich schnell zu gehörigem Schwitzen und Schnaufen mit „einfachen“ Partnertechniken aus dem Karate. Die Geschwindigkeit, eingesetzte Energie und die Anzahl der Wiederholungen brachten uns schnell auf Betriebstemperatur. War die kleine Turnhalle zu Beginn noch zapfig kalt, so hatten wir sie mit der Einheit doch etwas aufgeheizt.
Die zweite Runde des Abends bildete Zazen – Meditation im Sitzen – für einige von uns der erste Kontakt mit etwas längeren Meditation – unterbrochen nur durch eine Gehmeditation.
Wurde zu Beginn des Abends der Körper gefordert, so war es nun Aufgabe des „Geistes“ Gedanken und Geräusche unbewertet kommen und gehen zu lassen und immer wieder achtsam zur richtigen Sitzposition zurückzukehren.
Nach dem Abschluss der Meditation beendeten wir den Abend mit einem kleinen Nachtsnack und vielen Gesprächen.

Der Samstag begann, wie der Freitag aufgehört hatte – nämlich mit einer halben Stund Zazen, noch vor dem Frühstück. Ruhig fanden sich alle auf ihrem Sitzkissen ein und starteten in einen Tag, der es in sich haben sollte. Nach dem Frühstück hieß es erstmal die „Schulbank drücken“. Josef, unser berufsmäßiger Profi in Sachen Lehren und Lernen, hatte einen sehr interessanten Unterricht zu „pädagogischer Psychologie und Didaktik im Jugendtraining“ zusammengestellt.
Zum Einstieg ins Thema stand die Karikatur eines ausgezehrten Lehrers beim Arzt, dem dringend eine Auffrischung der Pädagogik-Impfung empfohlen wurde. Über allgemeine Themen wie Lernmodelle, Lernumgebung und Interaktion Lehrer – Schüler näherten wir uns dem Kern der Übung – was macht einen guten Lehrer aus und wie können wir ein solcher Lehrer im Budo werden.
Nach der Theorie ging es nach einer kurzen Pause direkt über in die „Erforschung“, was jeden einzelnen von uns als Budolehrer ausmacht.
Mit einem Partner im direkten Gegenüber wurde jeweils 30min lang eine so genannte Tiefenfrage gestellt - eine interessante Erfahrung.

Nach dem Mittagessen starteten wir in die zweite Runde „Pädagogische Psychologie“ mit Themen- und Gruppenfindung zur nun anstehenden Gruppenarbeit. Aus der Vielzahl an Themen blieben am Ende 5 übrig, die die nun jede Gruppe für sich erarbeitete und die Präsentation für den Sonntagvormittag plante. Nach getaner Arbeit und einer kleinen Pause trennten wir uns nun in zwei Gruppen auf.
Während der eine Teil im Freien mit Josef, Stefan und Horst meditierten und ihre Achtsamkeit übten, gingen ein Teil der Ü18 in die Turnhalle um für 2h in die Tiefenatmung zu gehen (eine intensive Übung zur Selbsterfahrung).

Auch der Abend wurde noch genutzt und so konnten wir die Theorieerkenntnisse des Tages in einer praktischen 2x30min Einheit umsetzen. Anhand einer selbst gewählten Technik sollte man versuchen, diese so zu unterrichten, wie man selbst gerne unterrichtet werden würde. Die Ergebnisse sollten dann am Sonntagmorgen gezeigt werden – möglichst ohne noch mal nachzuschulen.

Ein langer Tag geht zu Ende und wurde in entspannter Runde verabschiedet…

Der Sonntag startete wie bereits der Samstag mit Zazen, einem ausgedehnten Frühstück und dem Räumen der Zimmer. Im Anschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse der Arbeit vom Samstag. Die Themen reichten über Unterrichtsmöglichkeiten für die Schulung von Koordination, Reaktion und Schnelligkeit, den möglichen Umgang mit Störungen und „Problemkindern“, bis hin zur Erarbeitung altersgerechter Spiele im Budo. Weitere Arbeitsfelder waren, wie kann man Kinder und Jugendliche in der Selbstbehauptung unterstützen, oder wie kann/sollte ich als Budolehrer sicher und angemessen auftreten.
Die Gruppen hatten sich alle mächtig ins Zeug gelegt und so waren die Vorträge voller guter Ideen, Tipps und toll rübergebracht. Da kam keine Langeweile auf.

Als letzter Teil ging es noch mal in die Turnhalle. Die unterrichteten Techniken vom Vortag wurden jeweils von den „Schülern“ vorgezeigt und der Unterrichtsstil durchweg positiv kommentiert. Immerhin waren wir ja alle soweit gut vorbereitet.

Zum Abschluss trafen wir uns alle noch einmal im Seminarraum um das Wochenende Revue passieren zu lassen und schlossen den Lehrgang mit super Ergebnissen ab. Jeder konnte für sich vieles mitnehmen. Seien es neue Erfahrungen, viele Eindrücke, die eine oder andere Idee fürs Training und einfach das Gefühl, so unterschiedlich man auch ist, doch am gleichen Strang zu ziehen.

Riesiger Dank gebührt dem Referententeam Rudi und Josef und allen Teilnehmern die mitgeholfen haben dieses tolle Wochenende zu ermöglichen. Empfehlung ausgesprochen, das machen wir mal wieder, oder?

       

 

Text: Jiu-Jitsu und Karate Schule Penzberg e.V.
Fotos: Andreas Rappich

Trainingszeiten

Mo. 19:00 :: Jiujitsu & Karate
Mo. 20:00 :: Iaido
Di.  19:00 :: Jiujitsu & Karate
Di.  19:00 :: Frauentraining
Di.  20:00 :: Modern Arnis
Mi.  18:30 :: Aikenko Ido Ryu
Mi.  20:00 :: Jiujitsu & Karate
Do. 19:00 :: Karate
Do. 20:00 :: Modern Arnis
Fr.  17:00 :: Kindertraining
Fr.  18:30 :: Jugendtraining

Details siehe Trainingszeiten!

 

Kontakt

Jiu-Jitsu- und Karate-Schule Penzberg e.V.
Rudolf Gabert
Gustavstr. 3
82377 Penzberg
Tel.: 08856 932623
info@jjksp.de

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